Anfahrt und Aufbau in Tempelhof
Aus Oranienburg sind es rund 55 Minuten bis Tempelhof, je nach Ausgangspunkt im Bezirk auch etwas mehr — bis zur Oberlandstraße oder in die Gewerbehöfe an der Kaiserin-Augusta-Straße rechnen wir eher mit einer Stunde. Wir bringen Siebträger, Mühle, Zubehör und bei größeren Formaten eine zweite Maschine mit. Aufbau dauert je nach Format 30 bis 45 Minuten, Abbau ähnlich. Was wir vor Ort brauchen: einen Stromanschluss (bei Zwei-Gruppen-Maschinen im Zweifel Starkstrom, wir fragen das vorab ab), fließendes Wasser oder einen Kanister, einen stabilen Tisch mit rund 1,20 Meter Breite. Bei Gewerbehöfen ohne Aufzug — und die gibt es in Tempelhof reichlich — klären wir das vorher, damit niemand mit einer 40-Kilo-Maschine im dritten Stock steht.
Wer in Tempelhof sitzt
Tempelhof ist kein Bürobezirk im klassischen Sinn, sondern ein Werkstatt- und Gewerbebezirk. Rund um die Oberlandstraße, die Gottlieb-Dunkel-Straße und die Tempelhofer Damm-Seite haben sich Autohäuser, Speditionen, Handwerksbetriebe und zunehmend auch Kreativfirmen angesiedelt, die auf dem alten Flughafengelände und in den umliegenden Gewerbehöfen günstigere Flächen finden als in Mitte oder Kreuzberg. Das bedeutet für uns: viel Platz, meist ebenerdig, robuste Böden — gute Voraussetzungen für einen Barista-Workshop mit mehreren Stationen. Gleichzeitig sind viele dieser Betriebe familiengeführt oder mittelständisch organisiert, mit Teams zwischen 15 und 60 Personen, die selten ein Eventbudget im Agentur-Stil haben, aber regelmäßig einen Anlass — Betriebsjubiläum, Weihnachtsfeier, Kundentag am Wochenende der offenen Tür.
Raumsituation: Halle statt Konferenzraum
Der große Unterschied zu Innenstadtbezirken: In Tempelhof gibt es selten das Problem der engen Altbauküche. Häufiger ist die Frage, wie man eine Werkstatthalle oder einen Ausstellungsraum für zwei, drei Stunden in einen Eventbereich verwandelt, ohne den Betrieb zu stören. Showrooms von Autohäusern eignen sich dafür gut — glatter Boden, genug Fläche, oft schon eine Kaffeeecke als Ausgangspunkt. Bei Handwerksbetrieben nutzen wir häufig den Pausenraum oder eine freigeräumte Ecke der Halle. Kreativflächen auf dem ehemaligen Flughafengelände haben dagegen oft hohe Decken und viel Tageslicht, aber auch mal nur einen einzigen Stromkreis pro Raum — das prüfen wir vorab mit einer kurzen Nachfrage.
Welches Format für Tempelhof
Für Werkstatt- und Autohausteams, die selbst etwas machen wollen, ist der Barista-Workshop ab 690 € zzgl. MwSt. das naheliegende Format: Alle stehen an der Maschine, es passt in eine Halle, und am Ende hat jeder etwas gelernt, was mit dem Arbeitsalltag nichts zu tun hat. Bei Wettbewerbsstimmung im Team funktioniert die Latte-Art-Battle ab 790 € gut, gerade wenn mehrere Abteilungen oder Schichten gegeneinander antreten sollen. Für Kundenevents im Showroom — Fahrzeugpräsentation, Tag der offenen Tür, Eröffnung — ist die mobile Espressobar die bessere Wahl: kein Teilnahmezwang, Gäste kommen und gehen, Kaffee läuft nebenbei. Preis dafür ist auf Anfrage, weil er von Gästezahl und Dauer abhängt.
Alternative: zu uns nach Oranienburg
Wenn der Gewerbehof zu eng, die Halle zu laut oder der Termin einfach unkompliziert sein soll, kommt die Gruppe zu uns in die Werkstatt. Von Tempelhof aus rund 45 Minuten mit dem Auto — feste Maschinen, feste Räume, kein Fremdbetrieb, der weiterläuft, während acht Leute Milch aufschäumen. Für kleinere Führungskreise oder Teams, die auch einen Blick in die Rösterei werfen wollen, bietet sich das Rösterei-Event in Oranienburg an.
Anfrage
Schreibt uns an werkstatt@9bar-studio.de oder ruft an unter 030 75437344, Mo–Fr 8–16 Uhr. Sagt uns Anlass, ungefähre Gruppengröße und ob wir zu euch nach Tempelhof kommen oder ihr zu uns — wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag zurück.